Ist täglich duschen wirklich gesund?

Wie gesund ist das tägliche Duschen wirklich?

Und? Was meinst du? Ist tägliches Duschen tatsächlich schädlich für die Haut? Sicherlich gibt es nichts Angenehmeres und Komfortableres, als den Schweiß durch Duschen entfernen zu können. Schnell, zuverlässig und unkompliziert ist die Haut nach kurzem Abduschen wieder sauber und rein. Allerdings wird mittlerweile die Auffassung vertreten, dass weniger Duscheinheiten insgesamt gesünder für die Haut sind. Hin und wieder ist ein einfaches Waschen, beispielsweise mit dem Waschlappen, gesünder für die Haut. Bei dem Maß an gesunden Duschen wird auf den Wochenrhythmus abgestellt. Ein mehrfaches tägliches Duschen ist darüber hinaus ein sehr hoher Stress für die Haut. Generell gilt, dass eine schöne heiße Dusche hin und wieder sehr wohltuend ist. Allerdings schadet schon zu heißes Wasser dem natürlichen Schutzfilm deiner Haut. Dieser Schutzfilm wird durch das heiße Wasser nachhaltig geschädigt. Der Schutzfilm ist wichtig, damit keine Viren, Bakterien oder Pilze deine Haut und deinen Körper schädigen können. Und mit zuviel Seife und Wasser schwächst du diesen wichtigen Schutzfilm. So können Keime leicht über deine Haut in deinen Körper eindringen. Wenn deine Haut gesund ist, dann ist sie glatt, weich und geschmeidig. Der Säureschutzfilm hat dann den pH-Wert 5. Sollte der Säureschutzmantel der Haut geschädigt sein, dann ist deine Haut spröde und sehr trocken. In diesem Hautzustand können Krankheitserreger sehr leicht Schaden anrichten. Gerade heißes Wasser lässt deine Haut aufquellen. In diesen Zustand löst sich der Fettanteil aus der Haut, sodass die Haut trocken wird. Und je mehr Seife du verwendest, um so mehr Feuchtigkeit verschwindet durch den Fettentzug zusätzlich. Um diesen schädigenden Wirkungen zu entgehen, solltest du nicht zu heiß, nicht zu lange und nicht zu häufig duschen. Alle Wassertemperaturen über 35 Grad Celsius bewirken einen schnellen und schädlichen Aufquellvorgang. Ein kurzes Abbrausen sollte für die Reinigung genügen, damit der Säureschutzmantel erhalten bleibt. Und dabei solltest du mit Schaum und Seife überaus sparsam sein, damit sich nur wenig Hautfett lösen kann. Grundsätzlich ist ein zwei- bis dreimaliges Duschen pro Woche ausreichend. Zwischendurch können Achseln und Füße als große Schweißdrüsenträger lediglich gewaschen werden. Hierbei wird nicht auf Wasser und Seife verzichtet.

Morgens oder lieber Abends duschen?

Zu welcher Tageszeit geduscht werden sollte, hängt immer vom persönlichen Geschmack ab. Wenn du gern warm duschst, dann solltest du dies auf die Abendstunden verlegen. Gerade das warme Wasser entspannt deine Muskeln und senkt deinen Blutdruck. Dadurch weiten sich deine Gefäße und du wirst müde. Sicherlich wirst du nach dieser warmen Dusche schnell und entspannt einschlafen. Auch für Allergiker eignet sich die Abenddusche sehr, weil alle allergieauslösenden Bestandteile, wie beispielsweise Pollen, Haare oder Staub entfernt werden und nicht im Bett abgelegt werden. Wenn du nachts viel schwitzt, dann empfielt sich eine Morgendusche, die deinen Schweiß abspült, damit sich kein weiterer Geruch bilden kann. So kannst du vollkommen erfrischt in den Tag starten. Letztlich ist es eine individuelle Geschmacksfrage, ob du lieber morgens oder abends duschen möchtest.

Symptome für Menschen, die zu oft Duschen:

Ein häufiges Duschen, insbesondere wenn mehrmals täglich geduscht wird, kann zu unangenehmen Krankheiten führen. Hierbei dominieren die Hautausschläge, wie Ekzeme, die durch die trockene Haut entstehen. Auch Schuppen, Juckreiz oder gerötete Haut sind typische Erscheinungen aufgrund der trockenen Haut.

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