Tipps für heiße Sommertage

Tipps für heiße Tage. Warm oder kalt duschen?

Und immer wieder stellt sich die Frage, ob an heißen Tagen die eiskalte Gartendusche tatsächlich auch gesundes Duschen bedeutet. Ob nun eine kalte Dusche oder eine warme Dusche an Hochsommertagen gesünder ist, beantworten Mediziner einheitlich. An heißen Tagen ist der menschliche Körper bemüht, die Körpertemperatur anzupassen, damit der Mensch nicht überhitzt und stirbt. Wird nun eiskalt geduscht, dann erleidet der Kreislauf einen Schock. Sofort werden die Hautporen geschlossen und der Körper versucht die Kälte mit Wärme auszugleichen. Im Ergebnis schwitzt der Mensch nach der kalten Dusche noch mehr als zuvor, weil der Blutdruck durch das Kaltduschen sehr in die Höhe getrieben wurde. Der Schweiß erzeugt eine Verdunstungskühlung, die sich positiv auf den Kreislauf auswirkt. Die menschliche Regulierungsfähigkeit über den Schweiß ist allerdings nicht grenzenlos, sodass sich eiskalte Duschen bisweilen als kontraproduktiv erweisen. An heißen Tagen ist allenfalls eine lauwarme Dusche angemessen und gesund, weil sie den Organismus nicht noch zusätzlich belastet.

Was sind die Vor und Nachteile einer warmen und einer kalten Dusche?

Der Mensch reguliert seine Körperwärme, damit sie nach Möglichkeit auf einer konstanten Temperatur von 37,5 Grad Celsius gehalten werden kann. Bei dieser Temperatur funktionieren alle Organe und das Gehirn optimal. Die Außentemperatur des menschlichen Körpers liegt bei 36,5 Grad Celsius. Über das Blut und die Haut wird die Körperwärme reguliert und von innen nach außen transportiert. Bei Hitze von außen steigt der Blutdruck und die Körperflüssigkeit verringert sich aufgrund der Schweißbildung. Bei einer hohen Temperatur in der Umgebung arbeitet der Körper permanent daran, die Temperatur konstant zu halten. Hierdurch steigt der Blutdruck und der Mensch schwitzt, damit die warme Innentemperatur nach außen transportiert werden kann. Durch den hohen Blutdruck und den Flüssigkeitsverlust kommt es an heißen Tagen bisweilen zu Kreislaufschwierigkeiten, Übelkeit, Kopfschmerzen, einem Kollaps des Kreislaufs oder zu Schwindelanfällen. Der Nachteil einer kalten Dusche ist dann, dass hierdurch die Körperheizung aktiviert wird. Die Wirkung der Kaltdusche ist nur kurzweilig. Nach dieser Erfrischung ziehen sich die Hautporen sofort zusammen, und der Körper versucht gegen den Kälteschock mit Wärmeproduktion anzuarbeiten. Letztlich schwitzt der Mensch nach der Kaltdusche noch mehr als zuvor. Das zu kalte Wasser führt dazu, dass sich die Gefäße zusammenziehen, um die Innenwärme des Körpers zu erhalten. Die Haut durchblutet sehr stark und wird leicht rot. Der Nachteil einer zu warmen Dusche liegt darin, dass der Körper ohnehin schon versucht, die Wärme aus dem Körper zu leiten. Ist die Außentemperatur noch wärmer, belastet dies den Kreislauf und es kommt zu den bekannten Nebenwirkungen, die auch zu einem Kreislaufkollaps führen können. Sehr geeignet ist eine lauwarme Dusche, die dem Kreislauf bei der Wärmeregulierung der Körpertemperatur hilft und ein angenehmes Wohlbefinden hervorruft. Bei einer lauwarmen Dusche muss sich der Körper nicht zu sehr anstrengen, weil er nicht gegen eine Kälte- oder Hitzeschock anarbeiten muss. Eine lauwarme Dusche oder ein lauwarmes Bad führt zu einer leichten Abkühlung des Körpers ohne heftige Gegenaktionen zu provozieren.

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